Im Realismus handelt jeder Staat für sich selber, ohne gemeinnützige Kooperation
Der Realismus beschreibt Staaten als zweckorientierte und egoistische also nur für das Eigeninteresse des Nationalstaates bestrebte Akteure, deren Handeln durch die fundamentale Existenzangst aufgrund der Anarchie der Staatenwelt geleitet wird. In diesem Zustand "alle gegen alle" strebt jeder Staat ohne Rücksichtnahme auf andere nach maximaler Macht, um das eigene Überleben zu sichern. Allianzen und zwischenstaatliche Bündnisse können zwar geschlossen werden, jedoch nur ür den eigenen Vorteil und dem nationalen Interesse.