Der Realismus läuft in sogenannten Hegemoniezyklen ab:
Phase der unangefochtenen Macht (Dominanz): Der Hegemon dominiert die Weltordnung.
Langsamer Abstieg: Andere Staaten holen wirtschaftlich auf. Der Hegemon verliert an Bedeutung, bleibt jedoch vorerst die Weltmacht.
Phase des Mächtegleichgewichts: Neue Zentren rivalisieren um die Nachfolge. Sie versuchen den alten Hegemon zu schwächen. Dies führt zum Zusammenbruch der alten Ordnung.
Etablierung einer neuen Hegemonialmacht: Eine der rivalisierenden Mächte setzt sich endgültig durch und wird neuer Hegemon.